Diese beiden Gegenden habe ich mit Hilfe von Podcast´s an einem Tag mit dem Fahrrad erkundet:
Die Podcast´s kann man sich bei "Denkmal im Wandern" bequem auf sein Handy herunterladen, sodass man sie dann über Kopfhörer während der Tour anhören kann.
Generalsviertel
Als Generalsviertel wird das Wohnviertel im Hamburger Stadtteil Hoheluft-West im Bezirk Eimsbüttel bezeichnet. Es liegt zwischen dem Isebekkanal und der Gärtnerstraße, wobei die Stilelemente der Gebäude südlich des Eppendorfer Weges mehr Opulenz aufweisen.
Das als "gutbürgerlich" geltende Generalsviertel ist geprägt durch hohe, herrschaftlich wirkende Altbauten aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, die weitgehend unter Denkmalschutz stehen.
Mein einstündiger Rundgang durch das gründerzeitliche Generalsviertel beginnt und endet beim Ufer Restaurant und Weinbar in der Bismarckstr. 151 am Isebekkanal gelegen, in der Nähe der U-Bahn Hoheluftbrücke.
Mein erster Blick fällt auf das liebevoll restaurierte Haus in der Bismarckstraße 124.
Das hohe Mehrfamilienhaus an der Ecke Bismarckstraße / Wrangelstraße ist der Anfang einer hohen Bebauung der Wrangelstraße auf dieser Seite, während die gegenüberliegende Seite die niedrigere Häuser zeigt.
Dieses denkmalgeschütze Haus zeigt dieses besondere Giebeldach in der Wrangelstraße 123.
Im Generalsviertel sind nicht nur Häuser denkmalgeschützt, sondern Kopfstein-pflaster, Vorgärten und Bäume genießen Milieuschutz.
Ein besonderes Problem sind in diesen historischen Straßen sind die vielen Autos. Als die alten Häuser damals gebaut wurden, gab es noch keine Tiefgaragen und auch Garagen, sodass die Straße heute beidseitig mit Fahrzeugen vollgeparkt sind.
Diese besondere Hausfassade findet man an dem sogenannten Afrikahaus mit Löwen- und Elefantenköpfen.
Weitere der vielen interessanten und besonders hübschen Fassaden.
Kurzer Weg durch den Eppendorfer Weg durch die in alten Zeiten auch einmal eine Straßenbahn fuhr.
Ich komme vorbei an dem Kultgrill: "Eppendorfer Grill Station", die durch die Comedy-Serie Dittsche bekannt wurde.
In der Kottwitzstraße steht dieses denkmalgeschützte Haus, mit einem riesigen Dachausbau, der sicherlich heute nicht mehr genehmigt würde.
Diese Garagen in der Kottwitzstraße wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut.
Auch die zunehmenden Fahrräder stellen ein Problem im Generals-viertel dar.
An dem Isebekkanal geht es zurück durch den Mansteinpark zu meinem Ausgangspunkt (Ufer Restaurant Weinbar) meines Rundganges durch das Generalsviertel.
Grindelhochhäuser
Mein Rückweg nach Hause führt mich an den Grinderhochhäusern vorbei und da ich noch Zeit habe, erkunde ich auch dieses Viertel mit Hilfe des Podcast Grindelhochhäuser.
Startpunkt für den Podcast: An der Tankstelle vor dem Bezirksamt, Grindelberg 62-66. Einen Überblick der gesamten Wegstrecke findet man auf dieser Karte.
Die Grindelhochhäuser sind ein denkmalgeschütztes Ensemble von 12 Hochhäusern, die nach dem 2. Weltkrieg im Hamburger Bezirk Eimsbüttel entstanden. Sie wurden in den Jahren 1946 bis 1956 auf dem durch den Krieg zerstörten jüdischen Grindel-Viertel im Stadtteil Hamburg- Harvestehude zwischen den Straßenzügen Grindelberg, Hallerstraße, Brahmsallee und Oberstraße errichtet.
Ursprünglich war hier unter dem Namen "Hamburg project" seit 1945 das Hauptquartier der britischen Besatzungstruppen in Hamburg geplant.
Die Hochhäuser sind in einen Park eingebettet und werden von vier Straßenschleifen erschlossen, sodass kein störender Durchgangsverkehr zwischen den Häusern stattfindet.
Der alte Baumbestand besteht teilweise aus ausländischen Baumsorten.
Der große Speerträger stand leider nicht mehr auf seinem Sockel, sodass nur noch 4 der Skulpturen vorhanden sind, die alle 1956 von verschiedenen Künstlern entstanden.
Liegende Schreitende Schwäne Eselreiter
Der kleine Teich im Grindelviertel lädt zum Verweilen und Entspannen ein.
Hier geht's zum Gängeviertel, dass ich auch mit dem Podcast erkundet habe.