Quellen: Immenstädter Altstadt Rundgang - www.janner.de
Am Fuße der Berge des Oberallgäus liegt die traditionsreiche Handels-, Gewerbe- und Residenzstadt Immenstadt. Auf Schritt und Tritt begegnen dem Besucher die Zeugnisse ihrer Vergangenheit. Malerische Gassen, lauschige Plätze, originelle Brunnen und anziehende Grünanlagen laden zum Bummeln und Verweilen ein. Es lohnt sich, diese zu entdecken.
Alle Sehenswürdigkeiten 01 bis 08 auf dem
1719 geht die Gaststätte durch Kauf auf den Metzger Johannes Göhl über. 1733 wird in dem Haus der spätere Reichsprälat und Abt des Klosters Ottobeuren, Honorat (Johann Caspar) Göhl geboren. 1843 übernachtet hier Prinz Maximilian von Bayern, 1846 König August von Sachsen, 1875 Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke. 1915 wurde der Wirtschaftsbetrieb eingestellt, das Haus in ein Geschäftshaus umgebaut.
Zwischen den Häusern Bahnhof-straße 13/Nordeingang und Bahnhof-straße 4 stand ehemals das Lindauer Tor auch Staufner Tor oder Schol-lentor genannt. Bis zur Schaffung ent-sprechender Räume im Schloss, befanden sich darin die Gefängnisse der Stadt. Um die Unterhaltskosten zu sparen, wurde der Turm 1806 abgebrochen.
In den Urkunden wird 1597 und 1660 eine gräfliche Kanzlei erwähnt. Diese brannte 1679 ab und wurde 1685 am „Lindauer Tor“ neu errichtet. Neben den Diensträumen diente das Haus auch als Archivgebäude und dem Kanzleiverwalter als Wohnung. Zugleich befand sich in ihm der Zugang zum „Lindauer Tor“. Das Gebäude ging 1805 in das Eigentum des bayerischen Staates über, der es 1806 an den Kaufmann Hagenauer veräußerte. Nis 1819 wohnte hier Maximilian Graf zu Königsegg-Rothenfels, ein Bruder des letzten regierenden Grafen. Die ehemals prächtige Innen- und Außenbemalung wurde durch den Einbau von Schaufenstern leider zerstört.
Erbaut 1685. Am Erkerfuß eingeschnitztes Baumeisterzeichen mit Jahreszahl. Ehemals Dienstgebäude des Rentmeisters, der von den Untertanen die Abgaben für die Herrschaft und das Reich einzuheben hatte. Angeblich auch Hofbüchsenmacherei. Von 1807 bis 1823 Sitz des staatlichen Revierförsters. 1827 vom bayerischen Staat durch einen Privatmann erworben.
Ein reizvoller Blickfang am Ende des Landwehrplatzes sind die Fresken an diesem alten Bürgerhaus. Sie zeigen auf der Ostseite des Gebäudes die heimische Vieh- und Weidenwirtschaft, auf der Nordseite den Handel, der über die Stube des Kaufmanns Länder und Meere verbindet. Mit den Einzeldarstellungen von Schmied und Wagner wird das Handwerk dokumentiert. Die sich heute in einem äußerst bedenklichen Zustand befindlichen Malereien schufen 1929 die Gebrüder Haugg aus Ottobeuren.
Bewegliche Objekte von M. Peters "Drei gezierte Grazien" von W. Nather
Die am Quellstein des Bächleins stehende Gruppe von Kühen erinnert an den Auf- und Abtrieb der Viehherden durch das Steigbachtal zu und von den Immenstädter Hochweiden. Der noch heute im Herbst stattfindende Viehscheid gilt als festlich-traditioneller Abschluss des langen Bergsommers auf den Alpen. Die Skulptur schuf im Auftrag der Stadt der Bildhauer Bonifatius Stirnberg, Aachen. Sie wurde im April 2000 aufgestellt.
Die Vergrößerung der Räumlichkeiten im Alten Waaghaus für die Feuerwehr bedingte 1865 den Bau eines neuen städtischen Waaghauses am Steigbach. Im Untergschoss befanden sich die Räume für die Waren- und Viehwaage sowie eine Käsküche. Letztere wurde 1872 zu einem Eichlokal umgebaut. Im Obergeschoss wurde 1867 die erste städtische Turnhalle eingerichtet, später das Landwehr-Bezirks-Kommando (daher der Name „Landwehrplatz“). Nachdem die Eichbehörden nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst worden war, diente das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus. Es wurde 1995 abgebrochen und neu errichtet. Nördlich davon erbaute die Stadt 1912 ein eigenes Häuschen für die Viehwaage (heute Kiosk).
Nach einem Brand des alten Brauhauses ließ Franz Hugo Graf zu Königsegg-Rothenfels im Jahre 1766 an dieser Stelle ein neues Braugebäude mit einem Schankhaus „Zum Löwen“ errichten. Nach dem 1994 erfolgten Abbruch der Betriebsgebäude, 1997/97 Umbau zum Wohn- und Geschäftshaus.
Hinter dem markanten Fachwerkbau des ehemaligen Marstalles harrte das Bauwerk der Reitschule einer Sanierung. Unter dem Gebäude befinden sich die beeindruckenden, hohen Gewölbe eines Bierlagerkellers. Heute Literaturhaus.
Zur Erinnerung an den einst hier arbeitenden Betrieb der Kaiser-Brauerei schuf 1997 der Bildhauer Andreas Teuchert, Büchenbach, die Skulptur eines detailgetreuen, bierfassbeladenen Brauereigespanns und den vielfotografierten Biertrinker auf der Ruhebank.
Die aus schwedischem Granit und Bronze komponierte Brunnenanlage wurde 1997 von dem örtlichen Steinmetzmeister Herbert Baldauf im Auftrag der Stadt geschaffen.
Als technisches Denkmal erhalten wurde die Eismaschine der ehemaligen Kaiserbrauerei. Die Ammoniak-Kompressionsmaschine wurde im Jahr 1900 durch die Firma Linde geliefert. Eine Dampfmaschine – später ein Siemens Elektromotor – trieb über die große Riemenscheibe die beiden Kompressoren, mit denen die Bierkeller der Brauerei gekühlt wurden und täglich bis zu vier Tonnen Eis hergestellt werden konnten.
Repräsentative Gründerzeitvilla mit Park des Unternehmers und Miteigen-tümers der ehemaligen Bindfadenfa-brik Immenstadt, Edmund Probst. Künstlerisch wertvolle Innendekora-tion. Eine der qualitätsvollsten Villen-bauten des ausgehenden 19. Jahr-hunderts im Allgäu. Heute Sitz der städtischen Musikschule.
Dort hat sich in den letzten Jahren eine reizvolle Schar von Skulpturen nieder-gelassen.
Villa der Unternehmerfamilie Probst, 1860 von Adolph Probst im toskanischen Stil erbaut. Ehemals mit Park, Gartenanlagen, Gewächshaus und Pavillon.
Ältestes noch erhaltenes Immenstädter Bauernhaus. Erbaut um 1700 und 1999/2000 saniert. Die „Bachreute“ ist ein alter Siedlungs-bereich, den früher eine hauptsäch-lich bäuerisch strukturierte Bevö-lkerungsschicht bewohnte, und der nicht in den schützenden Mauer-bereich der Stadt einbezogen war.
1861 erfolgte die Grundsteinlegung. Durch die Baumaßnahme 1991-1994 entstand nicht nur das Gemeinde-haus, sondern ein neuer, süd-nord-orientierter, fast quadratischer Kirchenraum.
Gegenüber dem Gret- und Salzstadel entstand 1635 die Wirtschaft „Zum Goldenen Engel“. Nachdem das Gebäude längere Zeit leer gestanden hatte, konnte nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten der „Engel“ im Dezember 2003 in neuem Gewand wieder eröffnet werden.
Niederlagsstelle für Kaufmannsgüter, vor allem für das Salz, das von Hall in Tirol an den Bodensee und in die vorderösterreichischen Lande trans-portiert wurde. Die Lage an der „Oberen Salzstraße“ und die Sicherheit einer ummauerten Stadt begünstigten Immenstadt sehr, so dass schon früh die Einrichtung eines Gret- oder Salzstadels angenommen werden muss.
Unter dem Namen „Goldene Krone“ erscheint die mit einer Weinschenk- Krämer- und Apothekengerechtigkeit ausgestattete Gaststätte erstmals 1692. 1785 nutzte den obersten Stock des Hauses das Weberhandwerk als Garnhaus. Apotheke seit 1778.
Als einem der ersten erlaubten 1560 die regierenden Grafen zu Montfort dem Hans Schmidt vor dem östlichen Stadttor zu bauen. Der Bauplatz lag im Graben gart an der Stadtmauer und wird um diese Zeit als „Krottenlache“ bezeichnet. Mit der Wirtschaft war auch eine Becken-, Bier- und Branntweinbrennerei-Gerechtigkeit und eine Metzger-Gerechtigkeit verbunden. Seit 1957 Hotel-Pension.
Der hier 1553 erbaute Katholische Pfarrhof brannte 1619 ab und wurde 1626 wiedererrichtet. Der Bau wurde 1992 -93 abgerissen und wieder aufgebaut. Im Hinterhof geringe Reste der ehemaligen Stadtmauer, die von hier mit Wall und Graben in westlicher Richtung verlief.
34 Pfarrkirche St. Nikolaus 35 Ölbergkapelle:
siehe ... Marienplatz
An dieser Stelle stand ehemals die Gastwirtschaft „Zur Sonne“. Um den erhöhten Bedarf an Schulraum zu decken, wurde 1874 von der Stadt auf dem Platz im Stil der Renaissance ein Schulgebäude mit 8 Schulsälen errichtet. Das Haus ist seit 1988 ein Dienstgebäude der Stadt.
Zum Baukomplex des Klosters gehörte der an den ehemaligen Kirchhof anschließende Klostergarten. Er diente zur Versorgung der Klosterküche und sicherte den Brüdern die vorgeschriebene Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Der Garten verfügte über einen hölzernen Pavillon und über eine Kegelbahn. Er wurde von der Stadt erworben, in den Jahren 1986-1988 zu einer öffentlichen Grünanlage umgestaltet und ist teilweise durch eine Tiefgarage unterbaut.
Die Vielfalt der Tierwelt, die im Garten des ehemaligen Klosters beheimatet war, inspirierte den Künstler Bonifatius Stirnberg, Aachen, zu diesem 1988 errichteten Brunnen-becken. Schnecken, Käfer, Schmet-terlinge und vor allem ein unbe-kümmertes Spatzenvolk machen es zum gerne besuchten Mittelpunkt der Parkanlage. Noch im gleichen Jahr wurde vom gleichen Künstler in der Nordwestecke des Klostergartens ein Trinkbrünnlein (Entenbrunnen) erstellt.
Hugo Graf zu Königsegg-Rothenfels war es 1650 gelungen, die Kapuziner nach Immenstadt zu holen. Sie wurde zur Familiengrablege des hier regierenden Grafenhauses. Reste der einstigen Epitaphien sind im Innern noch erhalten. 1730 baute der Orden an der Nordseite der Kirche eine Kapelle zu Ehren des Kapuziner-märtyrers Fidelis von Sigmaringen mit darunterliegender Kapuzinergruft an. Das Gotteshaus galt vor 1806 als Freiung oder Asylstätte. Ein in die Kirche geflüchteter Straftäter durfte dort nicht in Gewahrsam genommen werden.
Auf das segensreiche Wirken der Kapuzinerbrüder in Immenstadt und dem Oberallgäu zwischen 1655 und 1980 weist die Figurengruppe eines Mönchs mit Kindern hin. Die Abgabe von Klostersuppe und Klosterbrot bedeutete für viele Bedürftige und Arme eine Linderung ihrer Not und ist bei manchen älteren Bürgern der Stadt noch in guter Erinnerung.
Dort wo früher ein hölzerner und später ein gusseiserner Trog als öffentliche Wasserentnahmestelle fungierte, steht heute als vielfotogra-fierter Mittelpunkt des Klosterplatzes der „Geißen-Brunnen“, gewisser-maßen eine Hommage an die „Kuh des kleinen Mannes“.
Um 1780 wurden in Immenstadt rund 200 Geißen gezählt. Eigene städtische Geißhirten hatten von der Sammelstelle „Bachreute“ aus deren Auf- und Abtrieb durch das Steigbachtal nach strenger Regelung zu beaufsichtigen und ein eigenes Geißenrecht (aufgehoben 1873) regelte die Fratzung auf den Weiden. Die Figuren um die Brunnenanlage sowie die vor der Klosterkirche stehende Skulpturengruppe wurde 1996 durch den Allgäuer Künstler Willi Tannheimer, Hindelang-Bruck, geschaffen und von der Kaiser-Sigwart-Stiftung Immenstadt den Bürgern der Stadt zum Geschenk gemacht.
Im Jahre 1921 wurde das Haus mit einer Handlung für Weine, Spirituosen und Tabakwaren zu neuem Leben erweckt. Dieses Geschäft existierte bis 1977. Im Jahr 2001 wurde das Anwesen abgebrochen und in den Jahren 2001-2003 zu dem heutigen Sparkassengebäude errichtet.
Unter der Last eines Balkens krümmt sich am Haus Klosterplatz 9 ein weiterer Kapuzinerbruder. Die eindrucksvolle Figur wurde im Jahre 1936 von dem Holzschnitzer Xaver Rasch, Bühl, gefertigt. Ein Mönch des nahen Ordenshauses stand hierzu Modell.
Das Haus wurde 1757 erbaut und 1897 von dem Bürger Josef Hörmann erwor-ben.
Der Nachfolgebesitzer Thaddäus Endres schenkte es 1905 dem Kapuzinerkloster, das in diesem Gebäude die Klosterbäckerei unter-brachte. Das von den Patres großherzig verteilte Klosterbrot war vor allem in den Notzeiten während und nach dem Ersten Weltkrieg für bedürftige Immenstädter eine lebenswichtige Bereicherung ihrer kargen Kost. Das Haus wurde 1992 saniert und umgebaut.
Das Bronzekunstwerk „Reigen“ wurde von Ursula Gondermann, Oberstdorf, geschaffen und 1992 aufgestellt.
Das Pilgerhaus und Spital „Zum Hl. Geist“ wurde 1495 von dem in Immenstadt geborenen Brixener Domherrn Konrad Wenger gestiftet und im gleichen Jahr erbaut. Es war vornehmlich für die Pflege von Kranken, für die Verköstigung von Armen und für die Beherbergung von Pilgern gedacht. 1630 fiel das Spital mit dem unteren Stadtteil einem Großfeuer zum Opfer, das erst 1660 neu aufgebaut wurde. Heute Altenheim der Königsegg-Rothenfels´schen Spitalstiftung.
Franz Hugo Graf zu Königsegg-Rotehnfels errichtete 1767 die große Hofmühle. Die Stadt erwarb 1983 das Gebäude. Heute sind darin das Stadtarchiv und das „Museum Holzmühle“ untergebracht. Dort gibt es auf über 1000 qm Ausstellungsfläche viel zu entdecken. Inszenierungen veranschaulichen den historischen Alltag Immenstadts. Über dem Museumseingang befindet sich ein Sandsteinrelief mit dem Allianzwappen des Erbauers Franz Hugo Graf zu Königsegg-Rothenfels (1736-1772) und seiner Gemahlin Franziska Gräfin von Hohenzollern.
Die Wasserversorgung der Bevölkerung erfolgte bis zur Mitte des 19. Jahrhun-derts über hölzerne Deichelleitungen und öffentliche Brunnen, die ebenfalls meist aus Holz gefertigt waren. Die Hochwasserkatastrophe von 1873 zog diese wichti-
gen Versorgungseinrichtungen so sehr in Mitleidenschaft, dass 1879 die Installation einer neuen Wasserleitung aus Metallröhren und die Anschaffung einer Anzahl neuer, gusseiserner Brunnen unumgänglich war. Letztere fanden an zentralen Orten ihre Aufstellung und dienten teilweise bis in die „Wirtschaftswunderjahre“ als öffentliche Wasserentnahmestellen. Dann aber mussten sie dem Geist der neuen Zeit weichen. Das letzte noch vorhandene Becken dieser Art wurde 1990 restauriert und, versehen mit einer nachgegossenen Säule, vor dem Museum Hofmühle wieder aufgestellt.
Der Bereich um Gerberstraße, Hof-mühle und Spitalstraße war ehemals dem handwerk der Weiß- und Rotgerber vorbehalten, weil hier genü-gend Wasserkraft zum Betrieb der Walken und das erforderliche Wasser zum Weichen und Spülen der Häute vorhanden war. Letztes bauliches Überbleibsel aus dieser Zeit ist das um 1700 erbaute Haus des „Rothgerbers am Steigbach“.
1983 wurde der Gasthof durch einen Brand stark beschädigt und danach neu erbaut.
Der genaue Standort des die Straße aus Richtung Norden sichernde Kemptener oder Metzgertores ist nicht mehr feststellbar. Es befand sich vermutlich an der
Stelle, wo heute die Färberstraße in den Ausläufern des Klosterplatzes mündet. Auch hier muss ein besonders angelegtes Verteidigungs-werk das heute unter der Straße liegende Bachbett des Steigbaches gegen unerwünschte Eindringlinge gesichert haben. Nach einer handschriftlichen Notiz im Stadtarchiv soll es 1679 abgebrannt sein.
Bei der Bedeutung, welche die Leinwandherstellung früher für die Straße besaß, war die Färbe und das Manghaus eine wichtige Einrichtung. Sie diente zum Färben, Glätten und Mangen der gebleichten Leinwandstücke. 1564 findet die herrschaftliche Färbe eine erste urkundliche Erwähnung, hat jedoch sicher schon viel früher bestanden. Sie stand unmittelbar an und innerhalb der westlichen
Stadtmauer. Um 1800 lag der Schwerpunkt des Betriebes auf dem Färben feiner Leinwand für das Ausland. 1844 brannte das Gebäude beim großen Stadtbrand ab und wurde wieder aufgebaut. Bereits zwei Jahre später musste der Betrieb aus Wirtschaftlichkeitsgründen aber eingestellt werden. 1874 eröffnete der Maurermeister Johann Nepomuk Natterer darin eine Schankwirtschaft, die 1878 den Namen „Deutsches Haus“ erhielt.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Garten aufgeteilt und später zum größten Teil überbaut. Die Anla-gen um die Hofgarten-Stadthalle blie-ben als geringer Rest erhalten. Durch die Aufhebung der Hofgartenstraße wurde eine Umgestaltung des Hofgar-tens möglich.
„Tanzfiguration“ ist die 1970 von dem Immenstädter Künstler Theodor Bechteler geschaffene Figurengruppe vor der Stadthalle betitelt. Sie reflektiert die Fröhlichkeit und den vielschichtigen Ausdruck des Theater-wesens und ist zwischenzeitlich zum Logo des Vereins „Oberallgäuer Kulturgemeinschaft“ geworden.
Der 1903 in Immenstadt geborene und zu hohem Ansehen gelangte Künstler Theodor Bechteler schuf 1961 die Brunnenskulptur. Sie ist das Jubiläumsgeschenk des ehemaligen Landkreises Sonthofen zu deren 600-Jahr-Feier. Die Bürger konnten sich an dem Fischerknaben und seiner Angel mit daranhängendem Fisch nicht allzu lange erfreuen. Die Angel samt Fisch wurden nämlich bald entwendet.
hier geht´s zum